Whitsundays – Wie im Himmel

Nur 17 der 74 Whitsunday Islands sind bewohnt, aber fast alle liegen im gleichnamigen Nationalpark. Von Airlie Beach aus starten täglich Touren in den verschiedensten Preisklassen. Bei den mehrtägigen Tours wird meist auf dem Boot übernachtet und ein bis zwei Inseln angefahren. Wir haben uns für den Tagestrip mit Thundercat entschieden, pro Person haben wir 150 AUD für den Ausflug bezahlt, insgesammt standen zwei Strände und zwei Schnorchelspots auf dem Programm. Unser Schnellboot startet morgens um 9 Uhr vom Mairna in Airlie Beach und unsere erste Station war der Whitehaven Beach.

Whitehaven Beach

Das Highlight der Tour war natürlich der weltbekannte Whitehaven Beach auf der Whitsunday Island, der schneeweiße Strand wird regelmäßig als einer der schönsten Strände der Welt, in verschiedenen Listen gewählt. Mit unserem Boot sind wir auf dem gegenüberliegenden Strand angekommen und als erstes ging es zum Hill Inlet Lookout. Vom Aussichtspunkt hat man einen herrlichen überblick über ein Teil des Whitehaven Beach (Gesamtlänge:7 km), von oben sieht man sehr gut wie der Sand und das Meer sich ineinander vermischen und wie das türkis-blaue Wasser durch die Kanäle fließt.

Angekommen auf dem Strand ist man von den Farben überwältigt. Der Sand besteht aus 98% Siliciumdioxid weswegen er so extrem weiß ist, diese Eigenschaft ist weltweit einmalig. Das Wasser hat eine sehr angenehme Temperatur und ist kristallklar, so dass man sehr viele Meerestiere entdecken kann.  In kniehohem Wasser haben wir drei ca. 1 Meter lange Zitronenhaie schwimmen sehen und auch Stachelrochen gibt es dort reichlich. Nach einer Stunde fotografieren, Drohne fliegen, Sonnen und natürlich Baden mussten wir zurück aufs Boot, wo das Mittagessen auf uns gewartet hat.

Schnorcheln

Nach dem Lunsh haben wir unseren ersten Snorkelingspot angepeilt und nach einer kurzen Einführung und Erklärung wichtiger Handsignale ging es ins Wasser. Die Bootscrew hat Fischfutter dabei und lockt somit tausende Fische zur Gruppe, wer nicht so viele Tierchen um sich rumhaben wollte, musste ein paar Meter von der Gruppe wegschwimmen. Auch sehr große Fische haben sich bei der „Fütterung“ blicken lassen.

Langford Island

Unser letzter Halt war der schmale Sandstreifen von Langford Island, dort konnte man entweder am Strand relaxen oder direkt vor dem Strand schnorcheln. Die Korallen dort sind traumhaft und unangetastet, die Korallen treten in den verschiedensten Formen und Farben auf und auch die Fische scheinen den Ort zu genießen. Da bei uns gerade Ebbe war, konnten wir uns von der Strömung nur bis zu einem bestimmten Punkt treiben lassen, denn weiter draußen war das Wasser dann zu flach. Von dem Schnorchelspot war ich sehr begeistert, da ich nicht davon ausgegangen bin bei der Tagestour im „Inner-Reef“ so schöne Korallen zu sehen.

Die Zeit verging rasend schnell und nach dem letzten Tauchgang ging es schon zurück in Richtung Arlie Beach. Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir waren froh nur die Tagestour gemacht zu haben, denn wir haben alles gesehen, was wir sehen wollten. Der Anblick des Whitehaven Beach ist unbezahlbar und eine wunderschöne Erinnerung. Die Zweimann-Crew war sehr lustig und freundlich, Thundercat würden wir auf jeden Fall weiterempfehlen.

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National Parks, Queensland, Städte No Comments

Author Dennis Kuhnle

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