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The Red Center – Ayers Rock

In Australiens roter Mitte ist Wasser knapp und Lebewesen müssen sich ihrer Umwelt anpassen, genau das tun die Aboriginals seit über 40 000 Jahren. Mit diesem uralten Wissen, z.B. Das systematische Abbrennen von Gras, um Buschfeuer zu vermeiden,  wird der Uluru-Kata Tjuta Nationalpark, welcher seit 1985 wieder seinen ursprünglichen Besitzern gehört, heute erneut gepflegt. Die Eintrittskarte gilt für drei Tage und ist mit 25 Dollar pro Person sehr hoch, trotzdem pilgern hier her bis zu 400 000 Menschen jährlich, der Uluru ist in der UNESCO Weltkultur- und Naturerbestätten aufgeführt und viele bezeichnen diesen besonderen Ort als Highlight des Kontinents. Durch seine besondere Form beherbergt der Uluru viele heilige Stätten der Anangu, wie sich die Ureinwohner hier selbst nennen. Am besten erkundigt man diesen spirituellen Ort durch den 10,6 km langen Base Walk, welcher einmal um den Felsen führt. Wir ließen das Auto am Manila Parkplatz stehen und liefen die Strecke im Uhrzeigersinn, auf jeden Fall Wasser mitnehmen, auch wenn die Strecke eben ist, knallt die Sonne ziemlich. Für den Sonnenuntergang eignen sich die westlichen Parkplätze ausgezeichnet, allerdings möchte hier jeder hin, also früh genug da sein.

Nicht ganz so bekannt, aber genau so beeindruckend sind die Kata Tjuta, 36 riesige Felskuppeln, ein paar Kilometer vom Uluru entfernt. Wir liefen beide Wege, einmal den großen Rundweg mit dem schönen Namen Rainbowvalley, wo man in tiefe Schluchten hinabblicken kann, und den Track zum Walpa Gorge, hier läuft direkt auf zwei der großen Kuppeln zu.

Besonders wichtig ist es diese Umgebung zu respektieren, da sie für die Anangu eine große spirituelle Bedeutung haben. Dazu gehört, die vorgegeben Pfade nicht zu verlassen, nichts mitzunehmen und vor allem nicht auf den Uluru zu steigen. Man sollte sich daran erinnern, dass man zu Gast ist und andere Kulturen zu respektieren hat, wem das nicht reicht, sollte sich im Kulturzentrum des Parks informieren. Leider sträubt sich die Tourismusindustrie den Weg nach oben abzusperren, da sie einen Abfall der Besucherzahlen befürchtet.

Danach führte uns unsere Tour etwas weiter Richtung Norden, zum Kings Canyon, Der Eintritt ist frei (juhu), es gibt kostenloses Trinkwasser (schmeckt sogar gut) und die Schlucht ist einfach der Wahnsinn. Der Kings Canyon Rim Walk erstreckt sich über 6,5 km, die offizielle Zeit dafür beträgt drei bis vier Stunden, wir liefen ihn in knapp zwei Stunden, ohne zu Hetzen. Geschlafen haben wir auf dem Kings Canyon Resort,  hier sollte man keine Art von Essen draußen rumliegen lassen, da es sich sonst Dingos oder andere Wildhunde holen (sogar die Chips unseres Nachbarn).

Einen eher kurzen Abstecher machten wir zu den West MacDonnell Ranges, viele der abzweigenden Straßen sind nur mit einem Allrad Fahrzeug befahrbar, so beschränke sich unser Aufenthalt auf die Simpsons Gap und die Ormiston Gorge.

Weiter auf dem Weg nach Norden, 105km südlich von Tennant Creek, das bei der großen Kreuzung Richtung Queensland und Darwin liegt, liegen direkt an der Straße die Devils Marbels. Das sind runde Felsen in allen Größen, oft auch aufeinander gestapelt. Wenn Regenwasser in die Rillen tritt und mit den Mineralien reagiert, werden selbst die großen Steine gespalten (Bild)

Hier lebt auch der Frosch, welcher sich mit Wasser vollpumpt und sich anschließend lebendig vergräbt, um in trockenen Zeiten von diesem Wasser zu leben. Denn die Lebewesen müssen sich in dieser unwirtlichen Region dem gegebenen Lebensraum anpassen.