Der Karrijini gehört zum unseren absoluten Lieblings Nationalparks. Die Farben der Felsen, die eiskalten Pools, die beeindruckenden Wasserfälle und die gigantischen Schluchten machten den Park zum unvergesslichen Erlebnis. Insgesamt waren wir zwei Tage im National Park, übernachtet haben wir auf einem Free Camp außerhalb des Parks.

Wer in den Park möchte muss einen Umweg in Kauf nehmen und von dem Küstenhighway in das Landesinnere abbiegen. Tom Price ist der letzte Ort Westlich vor dem Karrijini, dort gibt es eine Visitor Info, kostenloses Trinkwasser und sogar einen Coles. Von Tom Price fährt man ca. 50 Kilometer bis zum Eingang, nach weite ren 10km folgt die Abbiegung zum Hancock, Joffre, Weano und Knox Gorge. Kurz nach der Kreuzung steht ein kleines Hüttchen  wo man den Parkeintritt von 12 Dollar bezahlen muss, mit unserem Jahrespass konnten wir einfach durch fahren. Alle Walkingtracks sind von dem großen Parkplätzen aus erreichbar.

Knox Gorge Lookout
Handrail Pool

Nach einer kurzen Mahlzeit im Van ging es zum Hancock Gorge. Diese Schlucht ist die abenteuerlichste und somit auch unser Favorit. Auf der Strecke findet sich ein ca. 50 Meter langes Wasserbecken, wer weiter möchte muss seine Sachen liegen lassen und schwimmen. Die Pools sind die ideale Erfrischung bei 30 grad. Danach gelangt man an den berühmten Spiderwalk, hier wird die Schlucht so eng, dass man sich wie eine Spinne an den Felswänden entlang fortbewegen muss, was wirklich sehr großen Spaß macht, die Strecke schließt mit einem wunderbaren Badebecken ab. Mit einer gebuchten Klettertour gibt es die Möglichkeit noch weitere Ecken zu erkunden.

Hancock Gorge Pool 1
Hancock Gorge Spider Walk
Hancock Gorge Pool 2

Nach unserer Übernachtung auf einem Free Camp in der Nähe von Tom Price, sind wir am zweiten Tag als erstes zu den Joffre Falls gefahren, der Wasserfall ist das Highlight des als Stufe 5 gekennzeichneten Walk. Der Abstieg hinab in die Schlucht ist nichts für schwache Nerven, denn man muss ohne jegliche Sicherung die steile Felswand hinab klettern, doch die Anstrengung wird mit dem schönen Anblick belohnt. Als nächstes führen wir zur berühmten Dales Gorge. Vom Parkplatz aus kann man per Walking Track den Circular Pool erreichen. Das Wasser ist eiskalt, doch wenn man zum Wasserfall schwimmt und sich dort unterstellt bekommt man eine angenehm lauwarme Dusche. Nach der Erfrischung führt ein 2 Kilometer langer Track durch die Dales Gorge bis zu den Fortescue Falls. Dort angekommen kann man auch hier wieder ins kühle Nass springen. Nach dem plantschen kann man sich sehr gemütlich an den Felsen am Wasserfall trocknen und Sonnen, danach kann man entweder den gleichen Weg zum Parkplatz zurückgehen, oder auch oben entlang, wobei der Walk zwar schneller ist, dafür aber auch deutlich unspektakulärer.

Dales Gorge
Fortescue Falls

The Karrijini is one of our favorite national parks. The colors of the rocks, the ice-cold pools, the impressive waterfalls and the gigantic gorges made the park an unforgettable experience. Overall, we spent two days in the National Park, we stayed at a free camp outside the park.

If you want to go to the park you have to take a detour and turn off from the coastal highway into the inner land. Tom Price is the last place west of the Karrijini, there is a visitor info, free drinking water and even a coles. From Tom Price drive approximately 50 kilometers to the entrance, after 10km there is the turn off for  Hancock, Joffre, Weano and Knox Gorge. Shortly after the turn off syou have to pay the park entrance of 12 dollars, with our annual pass we could just drive through. All walkingtracks are accessible from the large car park.

Knox Gorge Lookout
Handrail Pool

After a short meal in the van, we headed to Hancock Gorge. This gorge is the most difficult and exiting walk and therefore also our favorite. There is a 50-meter-long water pool on the track. If you want to go further you have to let down your stuff  and take a swim. The pools are the ideal refreshment at 30 degrees. Afterwards you arrive at the famous Spiderwalk, where the canyon is so narrow that you have to walk like a spider along the rocks, which is really great fun, the course closes with one Wonderful swimming pool.

Hancock Gorge Pool 1
Hancock Gorge Spider Walk
Hancock Gorge Pool 2

After our overnight stay at a free camp near Tom Price, we drove to the Joffre Falls on the second day, the waterfall is the highlight of the walk marked as an number 5, with is the most difficult degree. You have to climb down the rocks without any safety, but it is realy worth it. Next we went to the famous Dales Gorge. From the car park you can reach the Circular Pool by walking track. The water is ice cold, but if you swim to the waterfall you’ll get a lukewarm shower. After the refreshment, a 2-kilometer track leads through the Dales Gorge to the Fortescue Falls. Once there, you can also jump back into the cool water. After the splash you can let your self  dry wehn you lie down on the rocks at the waterfall. Afterwards you can either go back the same way, or you can also go up and walk along the edge of the gorge. It’s much faster, but also not very spectacular.

Dales Gorge
Fortescue Falls