Great Ocean Road

Wer fährt nicht gerne direkt am Meer? Diese Strasse gehört nicht umsonst zu den Highlights des Kontinents und zu den besten Fahrten der Welt, nahezu überall möchte man anhalten und fotografieren. Das Abenteuer beginnt eine Stunde westlich von Melbourne und besteht aus knapp 250km. wunderschöner Felsformationen an der Küste, einladende Strandorte, Regenwald und sagenhafte Ausblicke versprechen einen unvergesslichen Road Trip. Die Beste Richtung ist von West nach Ost, da man so immer nah am Wasser ist.

Torquay

Torquay ist so etwas wie die Surfhauptstadt Australiens, Rip Curl sowie Quicksilver haben hier große Geschäfte, wer auf der Suche nach passendem Surf Equipment ist, wird hier sicherlich fündig. Sieben Kilometer ausserhalb des Ortes findet man den Bells Beach, hier findet jährlich an Ostern der bekannte Rip Curl Pro statt.

Teddys Lookout

Der einzige Aussichtspunkt von dem man hinunterschauen kann. Bei  Lorne geht es ziemlich steil aufwärts, dafür bekommt man einen einmaligen Blick auf die Great Ocean Road.

Kennett River

Eigentlich waren wir wegen der Koalas gekommen, aber die eigentliche Attraktion hier sind die Papageien. Die Vögel setzen sich auf die Schultern, wenn man sie mit dem Futter aus dem gegenüberliegenden Kiosk füttert bleiben sie auch. Wir blieben ein paar Stunden, es macht einfach zu viel Spaß. Am besten am frühen Vormittag dasein, hier halten gerne Busse mit Massen von Leuten an, so dass sich die Papageien lieber in den Bäumen verstecken.

Maits Rainforest Walk

Die Great Ocean Road macht einen etwas größeren Schlenker ins Landesinnere, hier gibt es diesen hübschen, 20 minütigen Boardwalk durch den Regenwald.

Gibson Steps und Gibson Beach

Von hier aus kann man einen ersten Blick auf die zwölf Apostel erhaschen. Der Strand ist zwar schön, vor allem mit den Stufen im Hintergrund, eignet sich aber aufgrund der Strömung nicht zum Schwimmen.

12 Apostel

Der meistfotografierte und meistbesuchte Teil der Great Ocean Road. Hier wird es ziemlich voll, beeindruckend sind sie trotzdem, auch wenn es eigentlich nur sieben Apostel sind (hat vermutlich Marketinggründe :D). Der Besucherstrom behindert das Genießen der Apostel, daher sind wir auch schnell weiter, um an einsameren Orten mehr Zeit zu verbringen.

Loch ard Gorge und Thunder Cave

Unser Lieblingsplatz, hier ist zwar auch noch einiges los, aber deutlich weniger als bei den Aposteln. Dieser Fleckchen Erde wurde nach einem hier gestrandeten Schiff benannt. Es gibt einen kleinen Weg, von dem man die Bucht aus verschiedenen Perspektiven sehen kann, über die Treppen gelangt man runter zum genialen Strand, welcher schützen von den hohen Klippen eingeschlossen ist. Die Thundercave findet man nur wenige Gehminuten vom Loch ard Gorge, die Felsen sind so gelegen, dass es „donnert“ wenn die Wellen auf den Stein treffen.

Port Campbell Beach

In dem Dorf Port Campbell übernachteten wir und entdeckten bei der morgendlichen Joggingrunde diesen niedlichen Strand mitten im Ort, welcher passenderweise auch der einzige ist an dem schwimmen möglich ist. Ich wiederhole nochmal, weil es uns so beeindruckt hat; mitten im Ort! Wirklich zu beneiden diese Australier.

London Arch

1990 stürzte ein Bogen der damals so genannten London Bridge ein, seit dem wird der einsame Bogen im Meer nur noch als Arch bezeichnet.

Grotto

Diesen Platz schätzen wir besonders, es ist wenig los (warum auch immer) und die besondere Form der Felsen verspricht tolle Fotos.